Jubiläum: 300 Blogartikel – Was mir am Bloggen keinen Spaß macht

Hallo, lieber Leser!

Heute feiern wir ein kleines Jubiläum: Dies ist der 300. Blogbeitrag auf meiner Seite! Anlässlich dieses Meilensteins möchte ich etwas Ungewöhnliches tun und über die Aspekte des Bloggens sprechen, die mir keinen Spaß machen. Viele Blogger nutzen solche Gelegenheiten, um ihre Erfolge zusammenzufassen und nostalgisch zurückzublicken. Aber ich möchte die Dinge anders angehen und offen darüber sprechen, was mich am Bloggen frustriert.

Werbung – Der ständige Begleiter

Zunächst einmal muss ich die Werbung kritisieren. Viele Blogger setzen einfach Google Ads auf automatisch und maximalen Geldertrag. Das ist zwar schön bequem, aber für dich als Leser bedeutet das eine unzählige Menge an Werbung. Werbung vor dem Inhalt, Werbung mitten im Text und natürlich auch Werbung, wenn du die Seite verlassen oder weiterlesen möchtest. Jede Bewegung mit der Maus löst eine Werbung aus.

Liebe Blogger, die meisten Blogs verdienen mit Werbung weniger als eine Schachtel Zigaretten im Monat. Muss man dafür wirklich den Blog so hässlich machen? Diese übertriebene Monetarisierung zerstört das Leseerlebnis und schreckt viele potenzielle Leser ab.

Hässliche Designs

Da sind wir schon beim nächsten Thema: das Design. Zu oft sehen Blogs aus wie Relikte aus den 80ern, als es noch kein Internet gab. Das sagt viel aus. Ein ansprechendes, modernes Design kann viel dazu beitragen, dass Leser gerne auf deinem Blog verweilen. Leider sehe ich oft genau das Gegenteil.

Kontrollsucht der Blogger

Auch die Blogger selbst sind nicht unschuldig. Viele von ihnen sind regelrechte Kontrollfreaks. Kommentare sind oft ausgeschaltet und wenn man kommentieren darf, muss man sich registrieren. Warum? Warum soll ich mich in einem Blog registrieren, wenn ich doch nur ein Like oder einen Kommentar dalassen will? Diese Hürden sind frustrierend und hindern den Austausch, der das Bloggen doch eigentlich ausmacht.

Veraltete Inhalte

Ein weiteres Ärgernis sind veraltete Inhalte. Das ist teilweise auch die Schuld von Google, weil es diese alten Artikel weiterhin prominent anzeigt. Aber ehrlich, wer will denn alten Kram lesen? Aktuelle Informationen sind doch viel spannender und relevanter.

Soziale Medien als Alternative

Im Vergleich dazu ist Social Media viel weiter. Die Inhalte sind meistens aktuell, das Design ist geschmackvoll und modern, und jeder darf kommentieren, liken und Links setzen – so, wie es im Internet sein sollte. Das alles führt dazu, dass auch ich als Blogger lieber in den sozialen Medien kommentiere als auf den Blogs meiner Kollegen und Kolleginnen.

Also, liebe Leser, das sind die Aspekte des Bloggens, die mir keinen Spaß machen. Aber keine Sorge, trotz dieser Kritikpunkte gibt es auch viele Dinge, die ich am Bloggen liebe – doch dazu vielleicht mehr in einem anderen Beitrag.

Danke, dass du mich auf dieser Reise begleitet hast. Auf die nächsten 300 Blogartikel!


P.S.: Was stört dich an Blogs? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar – Registrierung nicht erforderlich!

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2 Kommentare

  1. moin, genau aus diesem Grunde ist mein Blog werbefrei. Er ist mein Hobby, ich gestalte ihn so wie ich möchte und schreibe auch nur das rein, was mir gefällt. Ich mag diese Aufplopp- Werbefenster nicht und besuche auch kaum Seiten, die so etwas en masse haben. Da vergeht mir die Lust. Meine Blogseite ist strukturiert aufgebaut (finde ich zumindest) und man muss nicht erst an x Werbefenstern vorbei um z.B. das Rezept zu finden.
    Liebe Grüße, Katharina von
    „ich hab da mal was ausprobiert“

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