Trump pleite? Das Imperium wankt!

Ex-Präsident Donald Trump ist seinen Anwälten zufolge bislang nicht in der Lage, im New Yorker Betrugsprozess die geforderte Sicherheitsleistung in Höhe von gut 454 Millionen Dollar aufzubringen.

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Der Republikaner muss die Summe entweder selbst vorlegen oder eine Sicherheit vorweisen, um in Berufung gehen zu können und eine Beschlagnahme seines Eigentums durch den Bundesstaat New York zu verhindern. Eine so hohe Summe sei „unter den gegebenen Umständen“ nicht aufzubringen, hieß es am Montag in einem Schreiben von Trumps Anwälten an ein Berufungsgericht. Viele Kautionsgesellschaften würden keine Sicherheiten über 100 Millionen Dollar leisten und akzeptierten zudem Immobilien nicht als Gegenwert. Die Anwälte baten um eine Aufschiebung oder eine Begrenzung auf 100 Millionen Dollar.

Trump war Mitte Februar von einem Gericht zur Zahlung von 354,9 Millionen Dollar plus Zinsen verurteilt worden, die laufend addiert werden. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Ex-Präsident sein Vermögen zu hoch angegeben hatte, um Kreditgeber zu betrügen. Vor einigen Tagen erbrachte Trump eine Sicherheitsleistung über 96,1 Millionen Dollar im Zusammenhang mit dem getrennten Verleumdungsverfahren der Schriftstellerin E. Jean Carroll, die er in den 90er-Jahren sexuell missbraucht haben soll. Trump hat in beiden Fällen die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und Berufung angekündigt. Das Magazin „Forbes“ schätzt das gesamte Vermögen des Immobilienunternehmers auf 2,6 Milliarden Dollar. Trump gab sein Barvermögen jüngst mit rund 400 Millionen Dollar an.

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